WSC I: Ein Sieg zum Abschluss der Vorbereitung

WSC I: Ein Sieg zum Abschluss der Vorbereitung

20. März 2019 WSC I 1

Am letzten Samstag gastierte zum Abschluss der Vorbereitung der Aargauer 3. Liga-Verein FC Windisch in Weggis. Während die beiden WSC-Trainer und der DJ auf Scouting-Tour im Südtirol waren, fand sich das Heimteam schneller als der Gegner auf dem – wegen Umbauarbeiten – verkürzten Kunstrasen zurecht. Die erste Topchance vergab Captain Benjamin Arbia, nachdem er eine Flanke herrlich mit der Brust annahm und aus der Drehung den Ball an die Querlatte schoss. Besser machte es einige Minuten sein Bruder Ramon, welcher die Weggiser mittels Flachschuss in Führung brachte. Insgesamt war das Spiel in der ersten Hälfte aber sehr ausgeglichen. Auch die Gäste kamen zu einigen Halbchancen. Kurz vor der Pause setzte der Aargauer Mittelstürmer seinen Körper ein weiteres Mal hervorragend ein und liess in der Folge gleich zwei Verteidiger aussteigen. Sein überlegter Schuss in die weite Ecke war unhaltbar für Jan Bühler.

Im zweiten Durchgang hatten die Gäste etwas mehr Ballbesitz. Die zwingenderen Chancen gehörten aber dem Heimteam. Mauro Mathis lancierte mit einem Ballgewinn tief in der eigenen Hälfte einen Angriff, welchen er auch selber abschloss. Sein Schuss aus aussichtsreicher Position flog aber einige Zentimeter am Tor vorbei. Besser machte es kurz darauf Junior Loris Belfiglio, welcher nach einem Abschluss von Benjamin Arbia für den Abpraller bereitstand und diesen mit seinem ersten Tor für die 1. Mannschaft zur neuerlichen Führung verwertete. Mitte der zweiten Hälfte erhöhten die Weggiser nach einem Freistoss aus dem Halbfeld die Führung auf 3:1. Die erste Flanke konnte noch abgewehrt werden, die zweite erreichte einen Weggiser Spieler, welcher den Ball annehmen und aus 20 Metern in die rechte obere Torecke schlenzen konnte. Viele Zuschauer rieben sich gleich mehrmals verwundert die Augen, bevor sie überraschend feststellten, dass der Torschütze tatsächlich Sandro Buser hiess. In der Folge liessen die Gäste gleich einige gute Chancen auf den Anschlusstreffer liegen. Auch die Weggiser Kreativabteilung hatte noch nicht genug. Kurz vor Schluss schirmte Benjamin Arbia in bester Lukaku-Manier den Ball mit dem Rücken zum Tor ab, um dann mit einem unnachahmlichen Antritt wie eine Dampflokomotive am Gegenspieler vorbeizurauschen und mit einem überlegten Abschluss auf 4:1 zu erhöhen.

Am kommenden Samstag empfängt die 1. Mannschaft den FC Ibach zum Rückrundenauftakt. Aufgrund der Bauarbeiten im Weiher, wird das Spiel in Küssnacht stattfinden. Anpfiff ist um 18:00 Uhr im Luterbach. Die Mannschaft freut sich über möglichst viele Zuschauer, um mit einem erfolgreichen Start einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen zu können.

Telegramm:

Weggiser SC – FC Windisch 4:1 (1:1)

Tore: 1:0 Ramon Arbia; 1:1; 2:1 Loris Belfiglio; 3:1 Sandro Buser; 4:1 Benjamin Arbia.

Für Weggis spielten: Jan Bühler; Martin Mundprecht (Lukas Mikulicius), Sandro Buser, Reto Gügler, André Greter; Livio Küttel (Loris Belfiglio), Luca Küttel, Jannik Ernst (Mauro Mathis), Ramon Arbia (Jannis Monn); Benjamin Arbia, Nicolas Eyer (Luigj Nrecaj).

One Response

  1. Candy sagt:

    Was für ein wortgewaltiges Schmankerl !
    Was für ein allegorischer Gaumenschmaus !
    Was für ein semantischer Leckerbissen !
    Was für eine rhetorische Delikatesse !
    Ein schriftstellerisches Gourmetmenu der Superlative !

    Der Schreiber verstehst es fürwahr, aus Buchstaben nicht einfach simple Worte und seelenlose Sätze zu formen sondern ein ebenso berauschendes wie verzauberndes Netz feinster literarischer Magie zu weben. Diese feingeistige Liebkosung der Deutschen Sprache erinnert in ihrer Frische und Reinheit an den Glanz und den Schimmer frühsommerlichen Morgentaus. Die Subtilität der heimlichen Allegorien und das zarte Gespür für den sich wohl nur dem Eingeweihten erschliessenden feinen Humor sucht Seinesgleichen.
    Haben wir hier im Umfeld des vielerorten als tumben und gleichzeitig narzisstisch angehauchten Fussballs einen wahren Erben Reich Ranickis (vermutlich akustisch wesentlich wohlklingender; dafür in der Wortwahl noch gewaltiger) gefunden? Mit grosser Ungeduld und erwartungsfroher Neugierde harren wir des Moments, wenn uns dieser offensichtlich der Tradition Goethes folgende Sprachpoet wieder eintauchen lässt in seine gleichzeitig fantastische wie auch faszinierende Welt des wortgewordenen Fussballs.

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