WSC I hält Menzingen auf Distanz

WSC I hält Menzingen auf Distanz

2. April 2019 WSC I 1

Am zweiten Spieltag der Rückrunde kam es bereits zu einem ersten Direktduell im Kampf um den Ligaerhalt. Das 11.-platzierte Heimteam war mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet und wollte mit einem Sieg den Abstand auf die Teams oberhalb des Strichs verkürzen. Weggis seinerseits wollte die Zuger nach dem 2:1 in der Hinrunde mit dem zweiten Sieg weiter zurückbinden.

Der bessere Start gelang dabei zweifellos den Weggisern, welche in der ersten halben Stunde zu einigen hochkarätigen Chancen kamen. Luca Küttel wollte die seinetwegen angereisten Kamerateams nicht enttäuschen und scheiterte nach zwei Minuten mit einem Schuss aus spitzem Winkel am stark reagierenden Torhüter. Gleiches galt nach gut 20 Minuten für Ramon Arbia. Die anschliessende Ecke – gefühlt bereits die 10te für die Gäste – gelangte dann zu Patrick Hegglin, welcher mit einem hervorragenden Schlenzer die weite Ecke suchte. Wiederum verhinderte der gross aufspielende Menzinger Torhüter die Führung für die Gäste. Leider vermochten die Luzerner dieses Niveau nicht bis zur Pause zu halten und das Heimteam kam immer besser ins Spiel. Kurz vor der Pause tankte sich ein SCM-Stürmer herrlich durch, scheiterte aber mit seinem Abschluss am souveränen Jan Bühler.

Im zweiten Durchgang probierten es die – wie gewohnt lautstark von ihrem Fanclub unterstützten – Menzinger immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Die Weggiser Abwehr stand aber heute hervorragend, die Abstände zwischen den Linien stimmten und so blieb man das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Da es auch bei den eigenen Chancen etwas an Genauigkeit fehlte, wurden die Punkte schlussendlich geteilt. Beim wegen einem hauchdünnen Offside aberkannten Tor von Captain Benjamin Arbia nach 72 Minuten, kam dann auch noch etwas Pech dazu. Auch wenn die Weggiser genug Chancen für einen Sieg gehabt hätten, geht die Punkteteilung schlussendlich in Ordnung. Angesichts der Tabellensituation kann an der Luzerner Riviera damit aber sicherlich besser gelebt werden als in Menzingen.

Nächsten Samstag empfängt die 1. Mannschaft um 18:00 Uhr den FC Muotathal. Nach zwei Unentschieden zum Rückrundenstart strebt der WSC den ersten Sieg – und damit die Revanche auf die knappe 1:0-Niederlage im Hinspiel – an.

Telegramm:

SC Menzingen – Weggiser SC 0:0

Tore: keine.

Für Weggis spielten: Jan Bühler; Pedro Almeida, Sandro Buser, André Greter, Patrick Hegglin; Flavio Duschan (Nicolas Eyer), Luca Küttel, Mauro Mathis (Jannik Ernst), Ramon Arbia (Loris Belfiglio); Benjamin Arbia, Livio Küttel (David Baumann).

One Response

  1. Candy sagt:

    Das Wort Perfektion ist axiomatisch in seiner Bedeutung. Perfektion kann also nicht perfektioniert werden, da sie ansonsten nicht Perfektion geheissen werden dürfte. So jedenfalls wird es und gelehrt und es kann deswegen nicht erstaunen, dass in den fernöstlichen Kulturen primär das Streben nach Perfektion, nicht zwingend deren Erreichung, ein tief verankertes spirituelles Prinzip ist, nach welchem die Menschen ihr Leben ausrichten.
    Aber unabhängig davon, ob man mit einer asiatischen, afrikanischen oder einer sogenannt traditionell christlich-abendländischen, also eher europäischen Denkweise an die Bedeutung des Begriffes Perfektion herangeht, es bleibt die Frage im Raume stehen: „Was kommt danach, wenn Perfektion erreicht wird?“
    Die Frage, auf die wir eigentlich ebenso wenig eine Antwort erwarten wie darauf ob es ein Ende der Zeit gibt, liefert uns der Autor, den wir schon in der Vergangenheit zurecht als legitimen Nachfolger Reich Ranickis beschrieben haben. Was bereits vor Wochenfrist perfekt war hat er perfektioniert und hat damit getan, was per Definitionem nicht getan werden konnte: er hat ein Axiom zertrümmert.
    Ehrfürchtig und sprachlos stehen wir vor diesem literarischen Wunder und fragen uns, ob nun, da selbst die Axiome fallen bald auch die Quadratur des Kreises erfolgen wird.

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