WSC I: Wie ein Phönix aus der Asche…

WSC I: Wie ein Phönix aus der Asche…

25. März 2019 WSC I 1

Nach einer ausgedehnten Vorbereitung war es am Samstag endlich soweit und die 1. Mannschaft startete in die Rückrunde. Infolge der Bauarbeiten im Weiher, fand das erste Heimspiel in Küssnacht statt. Besten Dank an dieser Stelle dem FC Küssnacht für das Gastrecht. Im Kampf um wichtige Punkte für den Klassenerhalt, stellte sich heute die zweite Mannschaft des FC Ibach in den Weg, welche in der Vorbereitung durchaus Ambitionen für die Aufstiegsspiele verlauten liess.
Nichtsdestotrotz starteten die Weggiser gut in die Partie. Bereits nach 9 Minuten eröffnete Captain Benjamin Arbia nach einer wunderschönen Kombination über Sam Louis und Nicolas Eyer den Score. Nach einer knappen halben Stunde tauchte ein Ibacher Stürmer nach einem Pass in die Tiefe völlig frei vor Jan Bühler auf und glich das Spiel aus. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kamen beide Teams zu weiteren Chancen. Während Jan Bühler einen scharfen Schuss in der nahen Ecke stark entschärfte, konnte Nicolas Eyer nur mit einem Foul an einer klaren Torchance gehindert werden. Der Ibacher Verteidiger kam mit einem Freistoss und einer gelben Karte verhältnismässig gut davon. Mit einem gerechten Unentschieden ging es in die Pause.
Das Heimteam kam mit dem Bewusstsein zurück aufs Feld, dass dieser Gegner schlagbar ist. Leider gehörte die Anfangsphase des zweiten Durchgangs aber komplett den Schwyzern. Mit einem Doppelschlag innert etwas mehr als einer Minute war ein möglicher Weggiser Sieg plötzlich in weite Ferne gerückt. Es dauerte etwas, bis sich das Team von diesem Rückschlag erholte. Ein wenig Schützenhilfe des Gegners kam daher wie gerufen. So liess sich ein Ibacher Stürmer zu einer völlig unnötigen Tätlichkeit hinreissen und wurde folgerichtig des Feldes verwiesen. Mit mittlerweile vier Junioren auf dem Platz gelang es der 1. Mannschaft nun den Druck auf die Gäste kontinuierlich zu erhöhen. Spätestens als der gegnerische Torhüter den Ball statt sechs Sekunden, sechs Minuten in der Hand behalten wollte und Benjamin Arbia den fälligen indirekten Freistoss in die Maschen hämmerte, waren die Schlussminuten so richtig lanciert. Kurz darauf konnte Lukas Miraculix den Ball nach einer Flanke von Joel Gloggner nur knapp nicht ins Tor zaubern. Noch einmal gab es einen Eckball, noch einmal war der Gäste-Strafraum überlagert von „Roten“, noch einmal konnten die Ibacher den Ball klären… aber nur bis zu Luca Küttel. Dieser flankte den Ball pfannenfertig auf den Kopf von – ja wem wohl? Benjamin Arbia! Der Teufelskerl köpfte den Ball doch tatsächlich gegen die Laufrichtung des Torhüters zum 3:3 in die Maschen – Hattrick!
Dieser spät gewonnene Punkt gibt nach einem Spiel mit viel Licht und Schatten viel Moral für die weitere Rückrunde. Und diese braucht es auch für das wichtige Kellerduell vom nächsten Sonntag beim SC Menzingen. Anpfiff ist um 14:00 Uhr. Die Zuger sind ihrerseits mit einem Sieg gestartet.

Telegramm:
Weggiser SC – FC Ibach 3:3 (1:1)
Tore: 9’ Benjamin Arbia 1:0, 28’ 1:1, 49’ 1:2, 50’ 1:3, 90’ Benjamin Arbia 2:3, 95’ Benjamin Arbia 3:3.
Für Weggis spielten: Jan Bühler; Pedro Almeida (Martin Mundprecht), Sandro Buser, Reto Gügler, André Greter; Flavio Duschan (Joel Gloggner), Luca Küttel, Sam Louis (Lukas Mikulicius), Patrick Hegglin (Lukas Hasler); Benjamin Arbia, Nicolas Eyer (Livio Küttel).

One Response

  1. candy sagt:

    Existiert so etwas wie ein literarischer Sphärenklang? Um der Wahrheit gerecht zu werden hätte die Antwort auf diese Frage bis vor wenigen Augenblicken in jedem Falle „nein“ gelautet. Natürlich gab es zu jeder Zeit Werke von stilistischer Schönheit und wortgewaltiger Opulenz, natürlich lasen und lesen wir Schriften von sprachlicher Fülle und intellektuellem Reichtum, natürlich kennen wir Texte von harmonischer Brillanz und semantischer Tiefgründigkeit. Aber auch wenn wir vor all diesem Genius, den uns die Überväter des geschriebenen Wortes in der Vergangenheit geschenkt haben, voller Ehrfurcht das Haupt beugen, so ist ihm in seinem Wesen stets etwas Irdisches anheim geblieben.
    Doch seit heute jubilieren wir ob der eingangs gestellten Frage und proklamieren aus tiefster Überzeugung und mit überschäumendem Herzen „JA“ und beugen nicht lediglich das Haupt, nein, wir verneigen uns voller Demut vor dem Komponisten dieser aus blossen Wörter geformten Symphonie, vor dem Schöpfer dieser engelschorgleichen Melodie in Sätzen, die uns beim Lesen in Sphären reinster Verzückung entführen und uns den Glauben an die apollonische Reinheit der Sprache zurückgeben.

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